Das ZRD ist das Zentrum für vernetzte Expertise zu Radikalisierungsprävention und Demokratiekultur

Radikalisierung im Organisations­kontext erkennen, verstehen und wirksam vorbeugen

Gesellschaftliche Polarisierung, geopolitische Spannungen und ideologische Einflussnahmen machen vor Organisationen nicht halt – unabhängig davon, ob es sich um Unternehmen, öffentliche Einrichtungen oder zivilgesellschaftliche Akteure handelt. Die Frage ist daher nicht, ob Organisationen damit in Berührung kommen – sondern ob sie darauf vorbereitet sind.

Neues Seminar · Kooperation mit Campus Wien Academy

Radikalisierungsprävention und Demokratiekultur

Zertifiziertes Weiterbildungsmodul – praxisnahes Fachwissen zur Früherkennung, Einordnung und Prävention von Radikalisierung in Bildungs-, Arbeits- und Organisationskontexten.

📍 Campus Wien Academy, 1100 Wien 🗓 Anmeldeschluss: 16. Oktober 2026 💶 € 2.200 (USt.-befreit)
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Über das ZRD

Ob Sie vorbereitet sind, ist der entscheidende Unterschied

Gesellschaftliche Polarisierung, geopolitische Spannungen und ideologische Einflussnahmen machen vor Organisationen nicht halt – unabhängig davon, ob es sich um Unternehmen, öffentliche Einrichtungen oder zivilgesellschaftliche Akteure handelt. Radikalisierung zeigt sich selten zuerst in Schlagzeilen, sondern in Gesprächen am Gang, in Chatgruppen, in subtilen Veränderungen von Sprache, Haltung und Konfliktverhalten. Die Frage ist daher nicht, ob Organisationen damit in Berührung kommen – sondern ob sie darauf vorbereitet sind.

Das Zentrum für Radikalisierungsprävention und Demokratiekultur (ZRD) versteht sich bewusst als Zentrum: Unsere Geschäftsführer haben in ihrer langjährigen Praxis gelernt, dass nachhaltige Lösungen nicht aus Einzelperspektiven entstehen. Wir bündeln interdisziplinäre Expertise und vernetzen führende Expert:innen aus Österreich und darüber hinaus. So entwickeln wir maßgeschneiderte, organisationsspezifische Lösungen für individuelle Herausforderungen im Kontext von Radikalisierung, Polarisierung und demokratischer Resilienz.

Das ZRD unterstützt direkt vor Ort – mit strategischer Beratung, praxisnahen Aus- und Fortbildungen sowie wissenschaftlich fundierter Expertise. Unser Ansatz verbindet Sicherheitsbewusstsein mit organisationaler Verantwortung und einer starken demokratischen Kultur als zentralem Resilienzfaktor.

Die Geschäftsführer des ZRD
Unsere Leistungen

Drei Wege zu mehr Resilienz

Beratung

Maßgeschneiderte Beratungsleistungen und fundierte Assessments zur Identifikation von Radikalisierungspotenzialen. Ziel ist es, die organisatorische Resilienz zu stärken und flexible, wirksame Präventionsstrategien zu entwickeln.

Hilfe zur Selbsthilfe

Wir stellen praxiserprobte Methoden und innovative Werkzeuge bereit, um Risiken effektiv zu steuern und die Sicherheit Ihrer Organisationen nachhaltig zu erhöhen.

Aus- und Fortbildung

Programme, die Mitarbeitende und Führungskräfte in Unternehmen sowie Bildungseinrichtungen befähigen, Radikalisierung frühzeitig zu erkennen und angemessen zu reagieren.

1

Beratung

Organisationen und Unternehmen verfügen über unterschiedliche Strukturen, Dynamiken und Risikoprofile. In der Beratung analysieren wir, wo Risiken durch Radikalisierung und Polarisierung entstehen können – etwa durch interne Konfliktlinien, problematische bzw. destruktive Führungs- und Kommunikationskulturen oder externe Einflussversuche. Gemeinsam entwickeln wir klare Melde- und Entscheidungswege, definieren Verantwortlichkeiten und integrieren das Thema strukturiert in bestehende Risiko-, Compliance- und Governance-Systeme. Ziel ist es, Sicherheit nicht punktuell, sondern nachhaltig zu verankern.

2

Aus- und Fortbildung

Radikalisierung beginnt selten mit offenen Drohungen. Sie beginnt mit Sätzen wie:

„Man wird ja wohl noch sagen dürfen …" „Die Medien lügen doch sowieso." „Die da oben stecken doch alle unter einer Decke."

Solche Aussagen fallen nicht in Extremsituationen, sondern im organisationalen Alltag. Führungskräfte stehen dann vor der Herausforderung: Ist das noch Meinung – oder bereits ein Warnsignal? Wie reagiert man professionell, ohne zu eskalieren oder zu bagatellisieren?

Unsere Fortbildungen vermitteln nicht nur Begriffe und Theorien, sondern Handlungssicherheit. Wir sensibilisieren Führungskräfte, HR-Verantwortliche und Mitarbeitende für frühe Anzeichen von Radikalisierungsprozessen, stärken Gesprächs- und Konfliktkompetenz und fördern eine Organisationskultur, in der problematische Entwicklungen frühzeitig thematisiert werden können.

Demokratiekultur ist dabei kein abstrakter Wert, sondern gelebte Praxis zur Prävention von Radikalisierung: Sie zeigt sich in Beteiligung, im Umgang mit Meinungsvielfalt, in transparenter Führung und in der Fähigkeit, Konflikte konstruktiv auszutragen.

3

Forschung

Unsere Arbeit basiert auf aktuellen Studien, Sicherheitsanalysen und gesellschaftlichen Entwicklungen. Radikalisierung ist ein dynamischer Prozess – nicht linear, individuell unterschiedlich und häufig unterschätzt. Forschung liefert die Grundlage, um diese Dynamiken zu verstehen und Entscheidungen faktenbasiert zu treffen. Wir übersetzen wissenschaftliche Erkenntnisse in verständliche, praxisrelevante Formate für Organisationen.

Früherkennung

Wenn Radikalisierung in Organisationen sichtbar wird

Veränderungen beginnen oft leise – und betreffen nicht nur einzelne Personen, sondern Teams, Organisationskultur, Reputation, Compliance und langfristige Stabilität.

Rückzug & Polarisierung

Ein Mitarbeiter zieht sich zurück und äußert zunehmend polarisierende Ansichten.

Relativierung von der Führung

Eine Führungskraft relativiert demokratische Prinzipien oder verbreitet Narrative, die Unsicherheit im Team auslösen.

Externe Anwerbeversuche

Eine unzufriedene Spezialistin wird zur Zielscheibe externer Anwerbeversuche und beginnt, sensible Informationen weiterzugeben.

Ist Ihre Organisation vorbereitet?

Solche Entwicklungen können konkreten wirtschaftlichen Schaden verursachen: von Produktivitätsverlusten, erhöhten Fluktuations- und Krankenständen über Reputationsschäden und Haftungsrisiken bis hin zu Datenabfluss, Sicherheitsvorfällen, gezielter Sabotage oder der Weitergabe sensibler Informationen. Gibt es klare Konzepte und Leitlinien für den Umgang mit wahrgenommenen Gefährdungen? Besteht Handlungssicherheit im Umgang mit sensiblen Informationen – auch auf der menschlichen Ebene?

Resilienz prüfen lassen →
Verantwortung übernehmen

Verantwortung übernehmen – Resilienz stärken

Wie resilient ist Ihr Unternehmen?

Organisationen bzw. Unternehmen, die frühzeitig handeln, schützen nicht nur ihre Strukturen, sondern auch ihre Mitarbeitenden. Prävention bedeutet, Risiken systematisch zu adressieren, Führungskräfte zu befähigen und eine resiliente Organisations- und Demokratiekultur zu stärken.

Resilienz entsteht dort, wo Dialog möglich ist, wo Warnsignale ernst genommen werden und wo Sicherheit nicht als Kontrolle, sondern als gemeinsame Verantwortung verstanden wird. Das ZRD begleitet Sie dabei – strategisch, vernetzt und praxisnah.

Radikalisierung betrifft Organisationen und Unternehmen in ihrer Gesamtheit. Wie resilient ist Ihre?

Gemeinsam ein passendes Format entwickeln

Von der strategischen Beratung bis zur maßgeschneiderten Inhouse-Fortbildung.

  • Risiken systematisch adressieren
  • Führungskräfte gezielt befähigen
  • Melde- und Entscheidungswege etablieren
  • Demokratiekultur als Resilienzfaktor stärken
Aktuelles Seminar

Radikalisierungsprävention und Demokratiekultur

Ein zertifiziertes Weiterbildungsmodul in Kooperation mit der Campus Wien Academy – konkrete Instrumente statt abstrakter Theorie.

Kooperation mit Campus Wien Academy

Das Modul vermittelt praxisnahes Fachwissen zur Früherkennung, Einordnung und Prävention von Radikalisierung. Teilnehmer:innen lernen, extremistische, demokratiefeindliche und gewaltorientierte Dynamiken sicher zu bewerten und professionell darauf zu reagieren – mit Blick auf aktuelle Bedrohungslagen, Desinformation, digitale Radikalisierung, geopolitische Entwicklungen sowie den Einfluss Künstlicher Intelligenz.

Jetzt anmelden →

Inhalte des Moduls

  • Grundlagen von Radikalisierung, Extremismus, Terrorismus und Demokratiekultur – Begriffe, Definitionsrahmen und aktuelle Erscheinungsformen.
  • Radikalisierungsprozesse und -dynamiken – politische, psychologische und soziologische Erklärungsansätze sowie typische Eskalationsmechanismen.
  • Radikalisierung im Arbeits-, Bildungs- und Organisationskontext – individuelle und gruppenbezogene Prozesse, Konfliktdynamiken, diskriminierende Sprache und extremistische Symbolik.
  • Gesellschaftliche, geopolitische und digitale Einflussfaktoren – internationale Entwicklungen, Desinformation, neue Technologien, KI und hybride Bedrohungen.
  • Prävention, Exit und institutionelle Rahmenbedingungen – Präventionsansätze, Grundlagen der Deradikalisierung sowie rechtliche und organisatorische Herausforderungen.
  • Handlungskompetenz in der Praxis – Erkennen von Risikofaktoren, Multi-Agency-Perspektiven, Gesprächsführung, Deeskalation und Krisenintervention.
  • Fallstudien und Praxisbeispiele – Anwendung des Gelernten anhand konkreter Fälle aus unterschiedlichen Berufsfeldern.

Ihre Vorteile

Sichere Einordnung komplexer Erscheinungsformen, Handlungssicherheit in aktuellen Bedrohungslagen, unmittelbarer Nutzen für den Berufsalltag, der Weg vom Verstehen zum Handeln sowie konkrete Ergebnisse statt abstrakter Theorie – Sie erarbeiten praxisnahe Lösungsansätze, Orientierungshilfen und unmittelbar anwendbare Instrumente.

Die Menschen hinter dem ZRD
Die Menschen hinter dem ZRD Vernetzte, interdisziplinäre Expertise
Warum das ZRD

Mehr als wirtschaftliche Akteure

Unternehmen sind heute mehr als wirtschaftliche Akteure. Sie sind Teil einer Gesellschaft, deren Stabilität nicht selbstverständlich ist. Radikalisierung stellt nicht nur ein unternehmerisches Risiko dar, sondern berührt grundlegende Fragen unseres Zusammenlebens: den Erhalt demokratischer Strukturen, den Schutz gemeinsamer Werte und die Verlässlichkeit unserer wirtschaftlichen Ordnung.

Wer in Organisationen Verantwortung trägt, gestaltet immer auch gesellschaftliche Realität mit. Es geht darum, Räume zu schaffen, in denen Respekt, Offenheit und Sicherheit gelebt werden können – für Mitarbeitende ebenso wie für Partner und Kundinnen und Kunden. Denn wirtschaftlicher Erfolg basiert langfristig auf Vertrauen, Stabilität und einem funktionierenden Miteinander.

Unser Anspruch ist es, dazu beizutragen, dass Unternehmen dieser Verantwortung gerecht werden können. Für eine Gesellschaft, in der ein gutes und sicheres Leben für alle möglich bleibt.

Team kennenlernen →
Das Team

Das ZRD-Team stellt sich vor

Lernen Sie die Menschen hinter dem ZRD kennen – und erfahren Sie mehr über ihre Qualifizierungen.

David Blum im Portrait

David Blum

Co-Geschäftsführer

David Blum verfügt über knapp zwei Jahrzehnte Erfahrung im Bereich der Radikalisierungsprävention und Extremismusbekämpfung. Nach einer vertieften wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Thema im Rahmen seines Studiums sammelte er umfassende praktische Erfahrung in langjähriger Tätigkeit im österreichischen Innenministerium sowie im Bundeskanzleramt.

Vor seinem Wechsel in die Privatwirtschaft war er stellvertretender Direktor der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN) sowie Leiter des Nachrichtendienstes. In diesen Funktionen war er maßgeblich mit strategischen Fragestellungen der inneren Sicherheit, der Prävention extremistischer Bedrohungen und der interdisziplinären Zusammenarbeit befasst.

Heute leitet er bei Accenture den Bereich Defense & Security und ist Co-Geschäftsführer des Zentrums für Radikalisierungsprävention und Demokratiekultur (ZRD).

Georg Koenne im Portrait

Georg Koenne

Co-Geschäftsführer

Georg Koenne ist seit rund einem Jahrzehnt Mitglied im „Bundesweiten Netzwerk für Extremismusprävention und Deradikalisierung – BNED" des BMI. Dabei kann er sein Grundlagenwissen aus dem Diplomstudium der Psychologie ebenso einbringen wie die Theorie und die praktische Erfahrung in Betriebsführung durch seinen Master in Business Administration (WU Wien).

Neben zahlreichen Vortrags- und Lehrtätigkeiten an unterschiedlichen Universitäten und Hochschulen leitet er das „Österreichische Zentrum für psychologische Gesundheitsförderung im Schulbereich – ÖZPGS" seit über einem Jahrzehnt als Geschäftsführer. In dieser Funktion war er unter anderem maßgeblich für strategische Fragestellungen und deren praktische Umsetzung von Gewaltschutz- und Präventionsprogrammen an Schulen zuständig.

Seit der Gründung ist er Co-Geschäftsführer des Zentrums für Radikalisierungsprävention und Demokratiekultur (ZRD).

Kontakt

Kontakt aufnehmen

Radikalisierung betrifft Organisationen und Unternehmen in ihrer Gesamtheit. Wie resilient ist Ihre? Gerne entwickeln wir gemeinsam ein passendes Format – von der strategischen Beratung bis zur maßgeschneiderten Inhouse-Fortbildung.

Die Geschäftsführer des ZRD im Gespräch

Lassen Sie uns sprechen

Schreiben Sie uns – wir melden uns zeitnah und beraten Sie zum weiteren Vorgehen. Ein unverbindliches Erstgespräch ist jederzeit möglich.

Schreiben Sie uns an office@zrd.co.at
StandortÖsterreich – vernetzte Expertise, direkt vor Ort.
ReaktionszeitWir melden uns umgehend nach Prüfung Ihres Anliegens.